Junge Piraten

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Bundesverband: Vernetzungtreffen der Hochschulpiraten

27 August, 2014 - 15:55

Wie jeden letzten Sonntag im Monat wollen wir uns auch am 31.08. um 20 Uhr im Mumble der YPE treffen und uns über unsere Arbeit an den Unis und Hochschulen austauschen.

Unsere Tagesordung für Sonntag:

TOP 1: Vorstellungsrunde
TOP 2: Bericht der HSG
TOP 3: Infrastruktur: Wie solls laufen?
TOP 4: Wollen wir ein Reallife-Treffen planen?
TOP 5: Welche HoPo Themen sind an euer Uni wichtig?
TOP 6: Politische Bildung

Infos zum Mumble findet ihr hier.

Kategorien: Junge Piraten

JuPis Sachsen: Wer Grün wählt, wird sich Schwarz-Grün ärgern

26 August, 2014 - 14:22

CC BY-NC-SA 2.0 Daniela Hartmann

Am Sonntag ist Landtagswahl in Sachsen.

Bereits vor einem halben Jahr haben die sächsischen Piraten auf den klaren Schwarz-Grün-Kurs in Sachsen aufmerksam gemacht.

Auf Twitter behauptet Valentin Lippmann, Landtagskandidat der Grünen, einem “Schwarz-Grün-Kurs” sei “mehrfach hörbar durch Darstellung unverhandelbarer Inhalte widersprochen worden.” Thomas Löser, Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion im Dresdner Stadtrat spricht gar von “einer Phantomdebatte”.

Doch warum sind die beiden eigentlich in der Defensive?

Eine kleine Chronologie von Schwarz-Grün in Sachsen

  • Im November 2013 scheitert ein Antrag von Johannes Lichdi, eine schwarz-grüne Koalition auszuschließen.
  • Im Februar 2014 erklärt Johannes Lichdi seinen Rückzug – begründet mit dem “klaren Schwarz-Grün-Kurs” von Fraktionsvorsitzender Antje Hermenau, dem Fraktion und Partei folgten. Damit gibt der wohl einflussreichste Gegner von Schwarz-Grün auf.
  • Anfang des Monats erscheint ein FAZ-Artikel, wo die Grünen klarstellen, sie wöllten endlich mitregieren, “wenn es sein muss, auch mit der CDU” – die einzige Konstellation, die von der FAZ als realistisch angesehen wird.
  • Eine Woche später in der Freien Presse:  Für Fraktionsvorsitzende Antje Hermenau sei die Opposition nicht einig genug für Rot-Rot-Grün, um Regierungsverantwortung kämpften die Grünen trotzdem – sprich: für ein Bündnis mit der CDU.
  • Am vergangenen Freitag luden die Grünen Wahlkämpfer*innen Winfried Kretschmann, den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg nach Dresden.  Nur vier Tage später erklärt Kretschmann im SPIEGEL: “Schwarz-Grün in Sachsen wäre hilfreich, um unsere Optionen auf Bundesebene zu erweitern, keine Frage.” Auch wenn er dies natürlich den Grünen vor Ort überlasse.
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Bundesverband: Sexualerziehung 2014/15 — an der Schulfront nichts Neues

25 August, 2014 - 10:00

Die Sommerferien neigen sich in den ersten Bundesländern schon wieder dem Ende zu, Grund genug für uns, einen Blick auf den aktuellen Status quo der Sexualerziehung in Schulen zu wagen:

Abseits der relativ einheitlichen Vermittlung von biologischen Vorgängen zeichnet sich ein heterogenes Bild ab, wenn es um die Vermittlung sexueller Vielfalt geht: Bildung ist Ländersache und in den einzelnen Bundesländern finden wir sehr unterschiedlichen Umgang mit dem Thema, teilweise ist die Auslegung auch Sache der einzelnen Schulen.

Während bereits 2010 die Initiative »Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt« vom Berliner Senat angenommen wurde und in einigen Ländern wie Hamburg oder Nordrhein-Westfalen Initiativen anstieß, lehnte die schwarz-gelbe Landesregierung in Hessen eine solche ab. Auch in Bremen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen gibt es Initiativen. In Baden-Württemberg gab es zu Anfang des Jahres 2014 großen Gegenwind gegen die Initiative zur »Akzeptanz von Sexueller Vielfalt« der dortigen Landesregierung. Es gab große Protestdemos und über 192.000 Menschen unterschrieben eine Onlinepetition gegen diese Initiative, die unterstützenden Kommentare sind geprägt von Homo– und Transphobie, Intoleranz gegenüber nicht heteronormativen Lebensmodellen und dem angeblichen Schutz anderer Minderheiten vor den angeblich omnipräsenten Homosexuellen. Auch von Seiten verschiedener christlicher Kirchen, anti-muslimischer Hetzportale und dem rechten Parteispektrum (AfD, NPD) gab es große Unterstützung der Proteste.

Immer wieder geistern Berichte durch die Medien, in denen Eltern sich über den zu laschen Umgang mit sexuellen Themen in der Schule beklagen. Sexuelle Erziehung, so ist oft die Meinung, gehöre in den Schoß der Familie, Toleranz lerne man nur dort und gerne wird auch das Argument der homosexuellen Lobby ausgepackt, deren Ziel es sei, Kinder »umzuerziehen«.
Diese Argumente erschrecken und zeichnen eine deutlich von Vorurteilen geprägte hetero-, mono– und cis-normative Weltanschaung. Vorurteile abzubauen kann nicht nur Aufgabe der Familie sein, innerhalb der Schule müssen verschiedene Lebensmodelle vermittelt werden. Der Staat darf sich aus diesem Bereich nicht zurück ziehen, sondern muss sich dafür einsetzen, eine tolerante, pluralistische Gesellschaft aufzubauen.

Schüler*innen müssen verschiedenen Lebensweisen kennenlernen, nur Aufklärung kann Ängste nehmen und Vorurteile abbauen.
Wir von den Jungen Piraten sprechen uns klar gegen jede Form von Diskriminierung aus, dies beinhaltet nicht nur die sexuelle Orientierung, sondern auch unterschiedliche Lebensmodelle.

Schüler*innen müssen nicht nur mit biologische Grundlagen konfrontiert werden, sondern auch mit verschiedenen sexuellen Orientierungen (wie Homo-, Bi, Pan– und Asexualität) und verschiedenen Lebensmodellen (z.B. Mono-/Polyamorie). Die Gesellschaft muss die Angst davor Ablegen, mit Schüler*innen über sexuelle Praktiken zu sprechen und im Rahmen dessen auch ein Bewusstsein für einvernehmliche sexuelle Handlungen schaffen. Genauso wenig wie Schüler*innen gezielt sexualisiert werden sollen, wie von Kritiker*innen oft befürchtet, dürfen wir sie nicht im Bewusstsein aufwachsen lassen, dass sexuelle Handlungen selbstverständlich und immer zu haben sind. Auch in der Schule muss Schüler*innen aufgezeigt werden, dass sexuelle Handlungen immer nur im gegenseitigen Einverständnis zu vollziehen sind, über geschützten Sex zu sprechen darf nicht nur heißen, sich gegen sexuell übertragbare Krankheiten zu schützen und ein Kondom zu verwenden, sondern muss auch heißen, die Bedürfnisse des anderen zu respektieren. In einer Welt, in der der Zugriff auf pornografisches Material durch das Internet so einfach ist wie nie, dürfen wir Kinder und Jugendliche nicht alleine mit diesem stehen lassen, sondern müssen sie begleiten und ihnen helfen, das dort gesehene und auch sich selbst einzuordnen in dieser Flut von Eindrücken.
Die Gleichwertigkeit von Menschen aufgrund ihrer Lebenskonzepte darf nicht mehr in Frage gestellt werden.

Daher begrüßen wir die Initiativen der verschiedenen Länder, die sich dafür einsetzen, im Schulunterricht mehr Akzeptanz für Sexualität und Lebenskonzepte zu schaffen. Leider wurde in Berlin 2013 das Budget für ihr Projekt von der schwarz-roten Landesregierung drastisch gekürzt, in Baden Württemberg knickte die grün-rote Landesregierung ein und sprach dem Thema sexuelle Vielfalt keine solitäre Rolle mehr zu, sondern gestaltete das Arbeitspapier um. Vor 2016 wird es wohl auch nicht in Kraft treten. Zum Schulanfang also nichts Neues.


.meinetextbox { background-color:#F7931E ; border: 1px solid #FFFFFF; float: center; margin: 10px; width: 600px; } .meinetextbox_title { background-color: #000000; color: #FFFFFF; font-weight: bold; padding: 7px; } .meinetextbox_inhalt { padding: 10px; } --> Sexualkundeunterricht in Sachsen Die Piratenpartei Sachsen tritt am 31.08.2014 auch mit diesem Thema zur Landtagswahl an. Sie fordern unter anderem die kritische Auseinandersetzung mit Pornografie.

Wir von den Jungen Piraten finden, dass diese Initiativen nicht weit genug gehen. Alles im Rahmen des regulären Unterrichts abzuhandeln, gesplittet auf verschiedene Fächer kann dem komplexen Thema nicht gerecht werden. Dieses komplexe Thema gar nur der Familie zu überlassen, ist für uns nicht denkbar. Das Bewusstsein für verschiedenen Lebensperspektiven muss geschaffen werden und die Diskriminierung von Lebensmodellen abseits der Mehrheitsgesellschaft darf nicht weiter hingenommen werden.

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JuPis Schleswig-Holstein: Netzpolitische Jugend(un)kongress – 03. bis 05. Oktober in Hamburg

23 August, 2014 - 12:21

Vom 03. bis 05. Oktober veranstalten die Jungen Piraten Schleswig-Holstein den ersten Netzpolitische Jugend(un)kongress in Hamburg.

Das Ziel dieser Veranstaltung ist es, jungen Menschen unter 30 eine Plattform zu bieten, in welcher sie sich über Themen der Netzpolitik austauschen können. Bei diesem (Un)Kongress handekt es sich nicht um einen klassischen Kongress mit festgelegten Vorträgen, sonder beinhaltet auch Elemente eines BarCamps. Teilnehmer*innen haben also die Möglichkeit, auch spontan Themenvorschläge abzuliefern, über die sie sich austauschen möchten. Es geht bei dem (Un)kongress um die Interessen der Teilnehmenden. Sie entscheiden, worüber Vorträge/Workshops/Gesprächsrunden gehalten werden und können aktiv an der Gestaltung mitwirken und sich mit dem persönlichen Wissen einbringen. Mögliche Schwerpunkte im Rahmen der Netzpolitik können sein, Totalüberwachung durch Geheimdienste, aber auch Privatsphäre, welche technischen Möglichkeiten sich ergeben und inwieweit diese netzpolitisch beeinflusst werden.

Das Ziel ist es natürlich eine möglichst breite Masse zu erreichen. Der geringe Teilnahmebeitrag von nur 6 Euro soll dazu beitragen. Gerne darf allerdings auch ein höherer Beitrag als Spende gezahlt werden Mehr Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es unter npjk.de Der Jugend(un)kongress wird im Bürgerhaus Allermöhe e.V. stattfinden.

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