"Plakatposse" um drei Laternen im Schiffenberger Tal

Momentaufnahme vorher: Plakate im Kofferaum

Heute, am Pfingstsonntag, den 24. Mai haben wir Gießener Piraten unsere letzten Plakate aufgehängt - so auch im Schiffenberger Weg. Der Vorteil vom späten Plakatieren ist, dass sich schon wieder diverse Lücken in der Materialschlacht von SPD und CDU auftun.

Da die Plakatierungsgenehmigung keinerlei Reservierungsansprüche kennt, haben wir als vorbildliche Piraten natürlich die nun durch Dritte oder Wettereinflluss frei gewordene Laternen gekapert.

Aber wir haben unseren "teuflischen Plan" leider ohne die JU gemacht. Der unerwartete Halt an einer roten Ampel ließ ihre Blicke auch auf unser Abmühen mit unseren Kabelbindern und unserem zu kleinen Seitenschneider schweifen.

Ruckzuck senkte sich das Fenster und die Anschuldigung, wir würden die Plakate zerstören, wurde in die Welt hinausposaunt, was in den Sozialen Netzwerken seinen Widerhall finden sollte:
https://twitter.com/kpmoller/status/602490591751069699
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=991111897579487&id=212...

Und dies, obwohl wir bereits vorab die Lage schilderten:
https://twitter.com/nowrap/status/602473445016875009

Auch hätte den Insassen, da sie aus Richtung Autobahn kamen, auffallen müssen, dass an der VR-Bank, an der ebenfalls CDU Plakate zerstört waren, zu diesem Zeitpunkt noch kein Plakat von uns hing, da wir stadtauswärts gefahren sind.

Parallel dazu kam das Plakatierungsteam "Landkreis" just wieder aus Fernwald über die Grünberger Straße nach Gießen zurück und wurde ebenfalls von einem jungen PKW-Fahrer  mit der Drohung begrüßt, dass Ärger auf die Piraten warten würde, wenn sie "wieder wie im Schiffenberger Tal" Plakate zerstören würden, was dieser behauptete, beobachtet zu haben.

An dieser Stelle, kann man sich wohl fragen, ob man uns nicht für voll nimmt. Wer bitte reißt am hellichten Tage an vielbefahrenen Straßen Plakate herab und lässt dann seine eigene Visitenkarte vor Ort zurück?

Man muss sich nur in Gießen umschauen, um zu erkennen, dass wohl die Plakate der CDU  öfters von Vandalismus betroffen sind. Was aber zum Teil auch am Material der sogenannten Vordermann-Plakate und der schlechten Anbringung liegt. Andere Straßen wie die Grünberger oder Marburger zeigen ein ähnliches Bild wie im Schiffenberger Tal:
https://twitter.com/nowrap/status/602507417470017536
https://twitter.com/nowrap/status/602507505692966912

Auf unsere Antworten inkl. dem Angebot Abends noch mitzuhelfen, erhielten wir keine Reaktion. Falls man uns nicht glauben mag, kann man gerne die CDU-Kreistagsfraktion im Main-Kinzig-Kreis bzgl. Fairness und Demokratieverständnis trotz inhatlicher Differenzen fragen - inkl. dem Generalsekretär Peter Tauber.

Später am Abend war dann eine Laterne im Schiffenberger Weg wieder plakatiert, während andere so blieben wie sie waren:
https://twitter.com/nowrap/status/602575968209895424
https://twitter.com/nowrap/status/602576196644249601

Aber wir schließen uns gerne der Forderung von Herrn Möller an, dass es in der Stadt Gießen eine sinnvolle Begrenzung der Plakatmenge und eine striktere Regelung geben sollte. Allerdings, liebe CDU, sollte man diese dann auch beherzigen - um nicht wie beispielsweise in Ursulum oder Kleinlinden außerhalb der geschlossenen Ortsschaft zu plaktieren.