Samstag: Weihnacht statt Angst

Vor wenigen Wochen wurde auf dem Bonner Bahnhof eine Bombe gefunden, die glücklicherweise nicht detonierte. Der Feind war schnell gefunden: Islamistisch-salafistischer Terror. Um solche Vorfälle zu verhindern, fordert Innenminister Friedrich, für die Piratenpartei Hessen wenigen überraschend, mehr Überwachung. Für die PIRATEN ist die Konsquenz auf dieses reflexartigen Handeln eine Neuauflage der Demonstration »Weihnacht statt Angst«. Demonstriert wird in Frankfurt, Göttingen und Hamburg.

»Dass in Bonn trotz Kameras die Bombe platziert wurde, dass in Berlin, München, Frankfurt und vielen anderen Städten vor laufenden Kameras immer wieder Menschen aufs Brutalste zusammengeschlagen werden, scheint dabei nicht relevant zu sein. Stattdessen wird das Bild eines immer gewaltbereiten Islamisten oder ganz allgemein Ausländers gezeichnet, das viele Mitmenschen unter Generalverdacht stellt«, kritisiert Thumay Karbalai Assad, Vorsitzender der Piratenpartei Hessen.

Um diese absurde Vorgehensweise zu illustrieren, rufen die hessischen Piraten erneut zu einer speziellen Aktion auf: »Weihnacht statt Angst«. Auch hier steht ein Migrant im Mittelpunkt, ein gewisser Nikolaus aus der türkischen Stadt Myra. Dieser bärtige Fremde macht sich jedes Jahr mit einem Sack voll undurchsichtiger Pakete auf den Weg in deutsche Fußgängerzonen, oft begleitet von gewaltbereiten Mitstreitern, die mit Ruten bewaffnet sind.