Verbotsverfügung gegen "Tanzen gegen das Tanz-Verbot"

Heute erreichte Christian Oechler per Amtsbote des Regierungspräsidenten die Verbotsverfügung, nachdem die Stadt Gießen es abgelehnt hatte per Weisung ein Verbot der Veranstaltung auszusprechen.

Somit findet die Demo am Karfreitag in Gießen nicht statt!

Das Einlegen von Rechtsmitteln wird derzeit vorbereitet.

Kommentare

Es ist eigenartig, dass die

Es ist eigenartig, dass die Aufhebung eines Tanzverbotes eingefordert wird. Natürlich ist die Wahrung der Indivdualität wichtig - ein jeder nach seiner Facon. Doch die Wahrung der Individualität sollte immer auch damit einhergehen, dass die Individualität des anderen geachtet wird. Seines Gegenüber. Seines Nächsten. Trotz der mannigfaltigen und überaus bunten Kultur in Deutschland ist es möglich, mittlerweile in einem Land zu leben, in dem niemand verfolgt wird: verfolgt aufgrund dessen, dass er einer anderen Kultur angehört; verfolgt aufgrund dessen, dass er seiner sexuellen Orientierung nachgeht; verfolgt aufgrund dessen, dass er seine religiöse Verankerung hat.
Dies ist möglich, da man sich mit dem auseinandersetzt und auseinadersetzen darf, man eine Kultur pflegt, in der Verständnis aufgebaut wird und man sensibel dafür ist, wie der gegenüber wertgeschätzt wird - ohne dass man seiner Meinung sein muss.
Natürlich leben wir mittlerweile säkularisiert, aber wer sich mit der Person Jesu beschäftigt, mit seinen Gedanken, seinem Prinzip des Füreinander-Da-Sein, der wird dahinter liberale Gedanken entdecken, den Impetus des Individuellen.
Am heutigen Freitag gedenken wir diesem. Mit Respekt. Tanzlos.

Tanzverbot und Besinnlichkeit

Ich finde es komisch das es an einem Karfreitag verboten ist zu tanzen aber noch keiner hat sich über Werbung im Fernsehen an diesem Tag ausgesprochen ist doch komisch oder? Wie besinnlich ist es denn wenn halbnachte Frauen Werbung für Cremes und Strumpfhosen machen? Und brutale Sendungen im Fernsehen ausgestrahlt werden damit die Einschaltquote stimmt?! Ich finde hier stimmt einiges nicht in diesem Land!

Nachdenken...

Bisher habe ich viele Ansichten der Piratenpartei geteilt.
Aber wenn man vom Feiertag profitiert, sollte man auch die religiösen Grundsätze achten. Alles andere ist intolerant gegenüber den Gläubigen und riecht nach Populismus.

Vom Feiertag profitieren??

Können wir vielleicht die von der Kirche propagierte Tatsachenverdrehung beiseite lassen und bei den Fakten bleiben? Danke.

Ich bekomme einen Tag frei bei voller Lohnfortzahlung. Schön. Ersetzt die Kirche meinem Arbeitgeber diesen Lohn? Nein. Das muß er selber zahlen. Und wovon zahlt er das? Von meiner Arbeitsleistung, die ich anderen Tagen erbracht habe (das gleiche gilt übrigens für Urlaub, Weihnachtsgeld etc.)

Diesen freien Tag erarbeite ich mir also selber. Im Unterschied zu einem normalen Urlaubstag bestimmt in diesem Fall aber die Kirche darüber, wann ich ihn zu nehmen habe. Auf dieses "Profitieren" kann ich gerne verzichten.

Eine faire Lösung wäre, den Karfreitag als gesetzlichen Feiertag abzuschaffen und in einen normalen Urlaubstag umzuwandeln. Wen es am Karfreitag in die Kirche zieht, nimmt sich den Tag frei, für die anderen ist es ein normaler Arbeitstag.

Religion ist Privatsache!

Jeder soll glauben was er will und jeder soll tanzen, wenn ihm danach ist! Okay, Ostern ist für alle frei, egal ob und an was sie glauben. Dafür aber als Gegenleistung zu verlangen, dass man Trauer trägt ist wohl überzogen. Kein Gläubiger, der Stille wünscht sollte belästigt werden. Aber auch kein Andersdenkender, der andere Vorstellungen hat genötigt werden sich anzupassen. Es ist genug Platz um beides zu leben!

wenn ihr weihnachten ostern

wenn ihr weihnachten ostern himmelfahrt usw frei habt passt ihr euch gerne an
lol ich denke die gegenleistung mit dem k-freitag ist richtig

Freihirn für Alle...Fertigmachen zum Untergehen...

Samma gehts noch...
KARFREITAG...der HÖCHSTE FEIERTAG für alle Christen in Deutschland und was wollen die PIRATISTEN...TANZEN
Macht mal lieber eure Hausaufgaben ihr Diäten Absauger und kümmert euch um ECHTE Probleme und nicht um die erbärmlich nichtigen Bedürfnisse Glaubenskrisen zelebrierender Vollhonks.
Wer gibt euch eigentlich das Recht die religiösen Gefühle Millionen Gläubiger leichtfertig zu verletzen. Ostern ist ein Fest der Besinnung und nicht der Besinnungslosigkeit.
Euch kann doch niemand bei Vernunft wählen. Ihr würdet euch ja schon längst selber nicht mehr wählen können hättet ihr auch nur noch einen winzigen Funken Anstand im Leibe.
Fertigmachen zum Untergang...ihr Polit-Dilletanten

Ketzerische Frage:

Wieviele echte, gläubige und praktizierende Christen gibt's denn in Deutschland überhaupt noch? Wahrscheinlich schon weniger als gläubige Muslime.

Tanzen ist ein religiöser Akt!

Ich geb Euch einen Tipp:

Macht einen Danktanz zu Ehren Christi. Das kann Euch niemand verbieten...

Erwin Hilbert
www.himmelscafe.de

Weihnachten, Silvester, Ostern und Tag der dt.Einheit abschaffen

Weihnachten ist nur Kommerz. Es kann nicht sein, dass die Mehrheit der Minderheit bestimmt wann sie Einkaufen gehen dürfen.
Silvester ist Gängelung. Es kann nicht sein, dass die Mehrheit der Minderheit bestimmt wann sie Feuerwerk kaufen und abscheissen dürfen.
Neujahr. Es kann nicht sein, dass die Mehrheit der Minderheit bestimmt wann sie ein neues jahr zu beginnen haben.
Ostern. naja, da machen wir erst mal den Karfreitag platt.
Tag der Deutschen Einheit. Es kann nicht sein, dass die Mehrheit der Minderheit bestimmt wann sie was zu feiern haben.

Dann gibt es noch lokale Spezialitäten. Rosenmontag, Muttertag, Erntedankfest.... ihr schafft doch sicherlich auch den Admins-Day ab, bzw. lässt nicht zu, dass dieser anderen vorschreibt... siehe oben.

Tanzverbot / Demo dagegen

Leute, ich dachte bei euch ein Forum zu finden. Vergessen wir das!! Wie kurzsichtig und ignorant seid ihr eigentlich? Da werden die christlichen Gefühle, die normaler Weise garnicht so krass hochkommen, von dummen, ingnoranten, nur ich bezogenen Populisten hochgebracht. Warum lasst ihr den Leuten hier nicht ihr Verständniss des Glaubens. Es muss nicht immer so dick aufgetragen werden wie bei den Salafisten oder ähnlichen! Ihr habt der Bewegung zur Erneuerung einen Bärendienst erwiesen! Das werdet ihr dann bald merken!

TANZVERBOT

Schade, dass es so ein riesiges Problem ist dieses Ruhe Angebot in unserer lärm Welt in der wir leben an zu nehmen. Als Christ möchte ich hier klar sagen, dass sich Jesus nicht aufdrängt. Ein Tanzverbot kommt nicht von ihm, (wir Christen sind nicht Feierfaul falls das jemand denkt) sondern aus dem Gedanken der Kirchenväter heraus einmal zur Ruhe zu kommen und nach zu vollziehen was Gott durch Jesus für jeden Menschen auf sich genommen hat. Jesus starb am Kreuz für die Sünden jedes Menschen. Durch das Opfern für uns alle wird die krasse Gefangenschaft der Sünde durchbrochen. Vergebung ist das Stichwort, für immer. Dieser Jesus ist Freiheit für jeden der das als wahr erkennt und annimt. Kein Zwang! Ein Angebot. Ein Geschenk. Deshalb dieser Karfreitag, das zur Besinnung kommen. Seht es doch als Chance das leben mal zu überdenken. Seid Herzlich willkommen zu den Gottesdiensten der Kirchen. Ihr seid geliebt. Das ist Karfreitag. Shalom Euch allen.

Gemischte Gefühle

Als Gläubiger (nicht Kirchenangehöriger) sehe ich solche Aktionen natürlich mit gemischten Gefühlen. Ich kann die Argumentation von Nichtchristen sehr gut verstehen, finde selbst viele der kirchlichen Lehren völligen Schwachsinn.

Die Frage, die sich bei so einem Tag allerdings auch stellt, ist die Frage der Rücksichtnahme: Wer ist mehr in seinen Rechten und auch (!) in seinen Gefühlen verletzt: Der Atheist / Agnostiker / Muslim etc., der am Karfreitag nicht tanzen darf(!) oder der fromme Christ, der am Karfreitag eventuell nicht die Ruhe findet, die er braucht.
Da sind viele Abgrenzungsfragen drin, daher ist eine Diskussion auf jeden Fall begrüßenswert. Ob das so provokativ geschehen sollte, ist natürlich fraglich.

Übrigens: Wenn ich richtig informiert bin, findet in Oldenburg am Karfreitag ein Screamo-Konzert christlicher Bands statt. Auch eine Art damit umzugehen.

Seltsam

Ob die Demo stattfindet oder nicht, entscheidet sich doch erst im Rechtsstreit. Warum steht das hier schon?
Und: Warum bleibt die Piratenpartei so gradlinig auf ihrem Abgrenzungskurs zu anderen politischen Gruppen der Region? Ist der Parteivirus schon soweit fortgeschritten? Oder war es nie anders?

es ist EIN TAG im Jahr

Ein einziger verdammter Tag.
Lasst ihn den anderen!

das nennt man Toleranz!
Toleranz ist geben und nehmen.

Es ist nur ein Tag!

Macht euch nicht die Sympathien kaputt, das wäre für Schleswig-Holstein und NRW fatal!

grüsse von Kölner Piraten!

Ute G.

Falsch. Es sind insgesamt vier Tage in NRW, an denen dieses absurde Gesetz Anwendung findet: Karfreitag, Allerheiligen, Volkstrauertag und Totensonntag.

Niemand fordert das Recht, grölend und schreiend einen Gottesdienst zu stören. Niemand fordert, daß alle Christen am Karfreitag mittanzen sollen. Gefordert wird nur das Recht, den Tag nach eigener Vorstellung verbringen zu dürfen.

Wo ist der Sinn und wo die Toleranz, wenn Feiern und Tanzen verboten wird, solange überhaupt niemand dadurch gestört wird? Dieses archaische Gesetz mag noch halbwegs verständlich gewesen sein, als Anno Tobak noch 98% der Bevölkerung offizielle Kirchenmitglieder und vielleicht sogar wirklich gläubig waren. Inzwischen sind nur noch 60% in der Kirche, Tendenz fallend, und selbst von denen dürften die meisten nichtgläubige Karteileichen sein.

Das Tanzverbot ist nicht mehr zeitgemäß. Schutz der Religionsausübung kann auch anders geregelt werden als derart absolutistisch. Demokratie heißt auch, sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Glaube ist dabei Privatsache und hat aus der Gesetzgebung rauszubleiben.

oh Hilfe!

Vier Tage im Jahr darfst Du nicht das öffentlich tun was Du möchtest. Ach wie schrecklich ist das denn?!

Es ist, so denke ich, an der Zeit, dass auch der letzte Pirat begreift das es gewisse Regeln als auch ungeschriebene Gesetze gibt. Du kannst ja gerne gegen jeden und alles rebellieren, es gibt aber Grenzen, die jedes noch so dumme Kind lernen muss. Und das hier ist eines dieser Themen.

Wenn es Dir nicht passt, dann feiere doch privat zu Hause. Organisiere es, oder ist das der Spaßjugend von heute nicht mehr möglich? Schon Mist, wenn man selbst für Spaß sorgen muss und nicht von anderen bespaßt werden kann, oder?

Haltet die Klappe und geht in Euch, ihr dummen Kinder. Etwas anderes fällt mir dazu leider nicht mehr ein. Geht für die wichtigen Sachen auf die Strasse!

Ein Atheist aus Überzeugung!

Dann sollten Sie an diesen

Dann sollten Sie an diesen Tagen auch zur Arbeit gehen.

Würde ich ja gerne.

Wenn es nach mir ginge, wäre ich heute auf der Arbeit. Mich nervt diese Zwangsverordnung von Ruhe. Wann ich Ruhe und Erholung brauche, weiß ich selbst am besten, daß muß ich mir nicht in Gutsherrenmanier von der Kirche verordnen lassen.

Wie ich weiter unten schon schrieb, sollte man alle religiösen Feiertage abschaffen, ihre Anzahl dem gesetzlichen Urlaubsanspruch zuschlagen - und dann kann sich jeder Angehörige jeder Religion ganz freiwillig freinehmen, wenn ihm nach Beten und Einkehr ist.

Mal sehen, wer das dann an Ostern, Pfingsten, Weihnachten etc. überhaupt noch macht. Nach meiner Kenntnis ist die Anzahl der Urlaubsansprüche am bereits abgeschafften Buß- und Bettag nicht gerade ins Unermeßliche gestiegen. ^^ (Ein weiterer Vorteil wäre der, daß dann die Benzinpreise nicht wieder jedesmal in die Höhe schnellen. Weil die Konzerne gar nicht wissen könnten, wann die große Reisewelle rollt.)

Jawoll - Wahlverein!

Genau. Der Anspruch der Piraten war ja, neue Rekorde aufzustellen. Hier: Neuer Rekord, zu einer reinen Partei zu werden, die nix als Wählerstimmen im Kopf hat.

Toleranz?!

Toleranz ist nicht, wenn man an Einzeltagen die Diktatur einer Mehrheit über eine Minderheit geschehen lässt.

Warum ist es für diese Menschen (Christen) offenbar so schwer, mir an dem Tag meinen Frieden zu lassen?

Toleranz heißt für mich:
Ich zwinge keinen Christen am Karfreitag zu tanzen. Das ist Toleranz. Und das gleiche Maß an Toleranz erwarte ich von Christen. Und: den meisten Mitgliedern der Kirche ist das auch völlig egal.

Wer fremden Menschen aus religiösen Gründen Vorschriften macht, ist ein religiöser Extremist.
Daher: Keine Toleranz der Intoleranz!

Gruß
NetReaper

Das Fazit?

Ich bin gegen alles, weil es modern ist gegen alles zu sein. Du bist sogar gegen deine eigene Meinung und vertrittst daher immer den Kontrapunkt. Bildhaft gesprochen, du jagst deinen eigenen Schwanz und wunderst Dich, das du zu keinem Ergebnis kommst. Dolle Sache ist das! ;o)

Es ist schön zu sehen wie die Piraten so langsam dahinter steigen, dass es ohne Regeln eben doch nicht geht. Weder im realen noch im virtuellen Leben.

Faszinierend ... ;o)

Ein Tag im Jahr

Sehr geehrter Kommentarschreiber,

Thema der verbotenen Demo war nicht Kirchenfeindlichkeit oder Abwertung anderer Überzeugungen sondern eben Toleranz gegenüber anderen Meinungen. Wenn von Andersgläubigen, Atheisten oder Agnostikern in einer Diskothek, also einem geschlossenen Raum, auch an Karfreitag, getanzt wird, kann ich hierin schwerlich die Diffamierung eines Glaubens sehen. (Ganz im Gegenteil wäre zu fragen, weshalb evangelische Christen uns ihren Glauben und die damit verbundenen Haltungen denn so vehement aufzwingen wollen.) Wir Piraten stehen für die Trennung von Kirche und Staat und für nichts anderes treten wir mit der nun leider verbotenen Demo ein. Das viele Protestanten diese Haltung nicht teilen liegt in der Geschichte des Protestantismus begründet und unterscheidet sie erheblich von der Haltung der Katholiken, (Hier war der Karfreitag lange ein ganz normaler Arbeitsstag) und der freien Kirchen.

Aber wie gesagt, es geht nicht um Kritik an den Kirchen. Wir treten lediglich für einen säkularen Staat ein.

Das Argument mit den Sympathien potentieller W
äher finde ich im übrigen höchst unpiratig und bedenklich. Wir Piraten lügen unsere Wähler auch vor Wahltagen nicht an.

Matthias Tampe-Haverkock

ausgerechnet am Karfreitag?

es klingt schon unglaubwürdig, diese Sache mit der Säkularität.

Ohne die nicht stattfindende Demo und ohne deine explizite Aussage dazu hätte ich es aus dem ganzen Parteiprogramm nirgendswo herausgelesen oder woanders mitbekommen, insofern danke für die neue Information.

Warum aber sich die Piraten für ein meinetwegen berechtigtes Anliegen genau die Gelegenheit herauszusuchen, wo sie am ehesten anderer Leute Glauben verhöhnen können, ist mir ein Rätsel. Es ist ja nicht so, daß die restlich 365 Tage dieses Jahres das Thema nicht erwähnt werden darf.
Säkularität umzusetzen wäre angesehen der vielen Kirchlichen Institutionen, die u.a. auch im öffentlichen Leben eingebunden sind, eine so komplexe und langwierige Sache, daß die Forderung, einem! Feiertag seinen Charakter zu nehmen, beinahe lächerlich einfach zu erreichen ist: es müssen nur genug Leute dafür stimmen...auch deswegen kann es nur als Provokation verstanden werden.
Abgerundet wird das Bild durch die Meinungsäusserungen von vielen "feierwütigen", die sich hauptsächlich durch das diffamieren der christlichen Religionen bzw. "der Kirche" und ihre Gläubigen auszeichnen. Hier in Köln will ein Tanzmob bewusst das Verbot brechen...natürlich auf der Domplatte, um es den Dombesuchern quasi aufs Auge zu drücken.
Ob da nicht jemand Toleranz und die Respektierung von einem (zumindest bisherigem) Mehrheitswunsch verwechselt?

Hallo Matthias

Hallo Matthias Tampe-Haverkock,

Ihr habt völlig Recht, dass man nicht anderz-/nichtgläubigen Menschen nicht die Ruhe an diesem Tag vorschreiben darf.

Aber, die Menschen, die an diesem Tag den Karfreitag begehen sehnen sich nach Ruhe. Diese kann man Ihnen doch gewähren? Wir können ja nicht einfach darüber hingwegsehen.

Das totale Tanzverbot ist nötig, da es anders nicht funktioniert. Ich meine, dass selbst wenn man in der Diskothek einen ruhigeren Ton vorschreibt, wäre dass doch nicht nachzuprüfen. Außerdem, haben die Menschen, die in er Nähe von Diskotheken und Veranstaltungen wohnen doch nur dann eine Möglichkeit Ruhe am Karfreitag zu haben, wenn dort Ruhe herrscht.

Ich bin Russisch-Orthodox und unser Karfreit ist dieses Jahr eine Woche später. Daher ist der katholische westliche Karfreitag für mich ein ganz normaler Tag. Aber, in Deutschland wo die Mehrheit der Bevölkerung eben diesen Tag religiös begeht, ist dieser Tag wichtig.

Ansonsten, könntet Ihr dies doch noch weiter treiben. Warum muss ein Muslim oder Atheist an Sonntagen sein Geschäft zumachen? Warum ist an Weihnachten ein Feiertag? Seid doch bitte konsequent und schafft alle religiösen Feiertage ab. Oder geht es hier doch nur um Wählerstimmen?

Gruß
Andreas

Es geht nicht nur um Lärm ...

sondern ganz allgemein darum, daß auch den Nicht-Christen ein Trauertag aufgezwungen werden soll. Eine Diskothek macht vielleicht noch Krach, von Schachspielern kenne ich das eher nicht: http://www.heise.de/tp/blogs/6/151747

Zustimmung

Ich bin ernsthaft ganz Ihrer Meinung. Man sollte alle religiösen Feiertage abschaffen und ihre durchschnittliche Anzahl dem Urlaubsanspruch zuschlagen. Dann kann jeder Angehörige jeder Religion sich an den für ihn wichtigen Tagen freinehmen und für die anderen geht das Leben unbehelligt weiter. Lärmschutz etc. regelt wie sonst auch das Immissionsschutzgesetz und der Keks ist gegessen.

Fände ich absolut richtig und würde auch endlich a) der Tatsache Rechnung tragen daß das Christentum nur noch eine von vielen Religionen in Deutschland ist und b) auf die Dauer den Kirchen mal aufzeigen, wievielen Leuten die Feiertage wirklich noch wichtig sind. Vielleicht geht denen dann mal ein Osterlicht auf, was ihre schwindende Bedeutung betrifft.